Aufzeichnungen vom Kommunismus Kongress 2022

Die Aufzeichnungen vom Kommunismus Kongress 2022 sind da! Hier findet ihr alle Links, auch für Zusatzmaterial, wie Präsentationen und Reader.

Interview: „Ich denke, es ist eine Illusion der Sowjets gewesen, dass es mit dem Faschismus vorbei sei“

Holger Michael ist promovierter Historiker und Germanist. Ab 1986 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften in der DDR tätig. Wir sprachen mit ihm über den Nationalismus im Baltikum, seine Einschätzung zu den Protesten in Kasachstan 2021 sowie die Wurzeln des ukrainischen Faschismus und die Bewertung Russlands innerhalb der aktuellen Weltordnung.

Podcast #30 – Hannes Hofbauer über die Entwicklung Russlands und die NATO- und EU-Osterweiterungen

Hannes Hofbauer ist Journalist, Autor und Verleger aus Wien. Mit ihm sprachen wir unter anderem über die Entwicklung Russlands seit 1990 und die EU- und NATO Osterweiterung als Vorgeschichte zum aktuellen Ukraine-Krieg.

Der Revisionismus in unseren Reihen

In Kürze findet der außerordentliche Kongress der Kommunistischen Organisation statt. Zur Vorbereitung darauf wollen wir hier etwas ausführlicher auf den Charakter der Auseinandersetzung in der KO eingehen. Sie hat ihren Ursprung in einer inhaltlichen Auseinanderentwicklung der KO in der Imperialismusfrage, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Wichtige Leitungsmitglieder der KO haben eine Abkehr vom bisherigen Standpunkt der KO in der Imperialismusfrage vollzogen und sukzessive und in unterschiedlichem Ausmaß einen revisionistischen Standpunkt eingenommen.

Zur „multipolaren Weltordnung“

In unserer Diskussion wird meist darauf abgehoben, dass das Streben Russlands (und Chinas?) der Aggressivität des imperialistischen Hegemon (USA) und seiner Verbündeten (EU, UK und einige andere) entgegen stehe, ihm gewissermaßen Paroli biete, damit dessen Aggressivität begrenze und somit schließlich (auch) der internationalen Arbeiterklasse zugutekäme. Ist das so? Sollten sich die Kommunisten hinter China und Russland stellen? Ist die Forderung nach einer „multipolaren Weltordnung“ fortschrittlich? Und zugespitzt formuliert: sind die Außenpolitiken Russlands und Chinas fortschrittlich?

Zur dialektischen Analyse des Imperialismus

Meine These ist, dass sich die KO keine Rechenschaft über die Form des Ergebnisses des Klärungsprozesses abgelegt hat und daher mit einer falschen Erwartungshaltung an diesen herangegangen ist. Sie besteht darin, allein durch die wissenschaftliche Analyse eine allgemeingültige Handlunsganweisung erarbeiten zu können, anhand derer sich Revolutionäre von Opportunisten scheiden ließen.

Bürgerliches und marxistisches Recht

Diskussionsbeitrag von Marla Müller, Rike Groos und Toni Rosci Wir möchten in diesem Beitrag das Verständnis des DZ und unseres Statuts um den Aspekt der Auslegung dieser Normen und Bestimmungen, dem Rechtsverständnis, erweitern. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Revisionismus in Form eines bürgerlichen Rechtsverständnisses zur Zersetzung der KO beigetragen hat.

Was the Soviet Union „state capitalist“ and „social imperialist“?

Contribution by Thanasis Spanidis - If a force sees itself as a communist party but is unable to distinguish a socialist society from a capitalist one, its scientific basis must be questioned.

Der demokratische Zentralismus

Diskussionsbeitrag von Fatima Saidi, Denis Naumov und Tobi Benario. Der demokratische Zentralismus - Freiheit der Diskussion und Einheit der Aktion.