1. Unsere weltanschauliche Grundlage
  • Karl Marx/Friedrich Engels, Die Deutsche Ideologie, in: Marx-Engels-Werke (MEW) Band 3, S. 5-530. (In diesem Werk von 1845/46 verständigten sich Marx und Engels zum ersten Mal über ihre gemeinsame Weltanschauung und entwickelten die Grundlagen des dialektischen und historischen Materialismus in Abgrenzung zu den deutschen Philosophen der damaligen Zeit. Besonders lesenswert ist das erste Kapitel über die Auseinandersetzung mit Ludwig Feuerbach, S. 17-77.)
  • Karl Marx, Zur Kritik der politischen Ökonomie. Vorwort, in: MEW Band 13, S. 7-11. (In diesem kurzen Vorwort gibt Marx einen Überblick darüber, wie er seine materialistische Forschungsmethode entwickelt hat und anwendet. Er schreibt, die „Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft“ sei „in der politischen Ökonomie“ zu suchen – er macht sich also daran, den Kapitalismus wissenschaftlich zu erklären.)
  • Autorenkollektiv, Einführung in den dialektischen und historischen Materialismus, Berlin 1972. (Dieses klassische DDR-Lehrbuch für die Oberstufe ist zwar nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der naturwissenschaftlichen Erkenntnis, gibt aber trotzdem eine gute und allgemeinverständliche Einführung in die marxistische Philosophie und den wissenschaftlichen Sozialismus. Außerdem ist es für wenig Geld gebraucht zu haben.)
  • Friedrich Engels: Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft, MEW 19, S. 177-228, online: http://www.mlwerke.de/me/me19/me19_177.htm (in diesem Klassikertext stellt Engels die Grundlagen der neuen wissenschaftlichen Weltanschauung des Marxismus dar. Sollte jeder Kommunist gelesen haben.).
2. Klassengesellschaft
  • Karl Marx/Friedrich Engels, Manifest der kommunistischen Partei, in: MEW Band 4, S. 459-493. (Das Manifest von 1848 gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Klassikertexten des Marxismus. Obwohl es mittlerweile 170 Jahre alt ist, könnte man auch heute kaum besser zusammenfassen, warum der Kapitalismus unseren Hass und seinen Untergang verdient hat und warum nur die Arbeiterklasse diesen Untergang herbeiführen und eine neue Welt errichten kann. „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“)
  • Friedrich Engels, Grundsätze des Kommunismus, in: MEW Band 4, S. 361-380. (In diesem kleinen Begleittext zum Kommunistischen Manifest beantwortet Engels alle „frequently asked questions“ zum Thema Klassengesellschaft, Proletariat und Kommunismus.)
  • Karl Marx, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie 1-3, in: MEW Bände 23-25. („Das Kapital“ bildet das Herzstück der marx’schen Theorie und die wichtigste Grundlage unserer Analyse der kapitalistischen Gesellschaft. Allerdings handelt es sich hier eher um eine Lektüreempfehlung für Fortgeschrittene, die bereits gute Grundkenntnisse mitbringen und auch vor komplizierteren Texten nicht zurückschrecken. Es empfiehlt sich unbedingt, Das Kapital in der Gruppe in einem strukturierten Lesekreis zu lesen.)
  • Jürgen Kuczynski: Klassen und Klassenkämpfe im imperialistischen Deutschland und in der BRD, Verlag Marxistische Blätter, 1972 (Überblick über die Definition des Klassenbegriffs und die Geschichte des Klassenkampfs in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.)
3. Der Staat
  • Wladimir I. Lenin, Staat und Revolution. Die Lehre des Marxismus vom Staat und die Aufgaben des Proletariats in der Revolution, in: Lenin Werke (LW) Band 25, S. 393-507. (In diesem Text von 1917/18 verteidigt Lenin die grundlegenden Auffassungen des Marxismus über den Staat gegen die Angriffe der reformistischen und revisionistischen Sozialdemokratie. Auf dieser Grundlage begründet Lenin, warum der bürgerliche Staat ein Ünterdrückungsapparat der Bourgeoisie ist und vom Proletariat nicht für seine Zwecke erobert und benutzt werden kann. Er muss zerschlagen und ein neuer, proletarischer Staat errichtet werden – bis der Staat als Instrument der Klassenherrschaft im Kommunismus absterben kann.)
  • Friedrich Engels: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats, MEW 21, S. 25-173 (in diesem Klassikertext arbeitet Engels u.a. die historische Entstehung des Staates als Institution der Klassenherrschaft heraus)
  • Karl Marx: Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 bis 1850, MEW 7, S. 9-107, online: http://www.mlwerke.de/me/me07/me07_009.htm (Anhand der Klassenkämpfe in Frankreich im Rahmen der bürgerlichen revolutionären Welle von 1848/49 untersucht Marx hier auch den bürgerlichen Staat aus Sicht des Historischen Materialismus: Insbesondere zeigt er, wie der bürgerliche Staat von der Bourgeoisie beherrscht ist, die aber in sich wiederum in konkurrierende Fraktionen gespalten ist und mithilfe der Staatsmacht die unterdrückten Klassen desorganisiert. Marx zeigt hier also detailliert auf, wie der bürgerliche Staat der Staat der Kapitalisten ist, die ihre Herrschaft immer konkret im Klassenkampf durchsetzen müssen, um an der Macht zu bleiben.)
  • Wladimir I. Lenin: Über den Staat, Lenin-Werke, Dietz-Verlag, Band 29, S. 460-479 (Eine kurze und spannende Einführung von Lenin in die Staatsfrage.)
4. Der Imperialismus
  • Wladimir I. Lenin, Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, in: LW Band 22, S. 189-309. (Lenins Untersuchung zum Kapitalismus in seinem monopolistischen Stadium – dem Imperialismus – bleibt die wichtigste Grundlage für die weitere Erforschung der Bewegungsgesetze des Kapitalismus, in dem wir heute leben. Ein System, das die ganze Welt den Profitinteressen einer kleinen Schicht von Superreichen unterwirft, das für seine inneren Krisentendenzen keine Lösungen mehr findet und unweigerlich immer wieder Kriege um die Neuaufteilung der Welt Hervorbringt.)
  • Stefan Bollinger (Hrsg.), Imperialismustheorien. Historische Grundlagen für eine aktuelle Kritik, in: Edition Linke Klassiker, Wien 2004. (Der Sammelband gibt anhand der Originaltexte einen Überblick über die marxistische Imperialismusdiskussion Anfang des 20. Jahrhunderts. Achtung: Die Veröffentlichungen aus der Reihe „Edition Linke Klassiker“ des Promedia-Verlags sind oft von deutlich trotzkistischen Tendenzen geprägt, als einführende Quellensammlungen eignen sie sich trotzdem, auch um die Entwicklung der Leninschen Imperialismustheorie in der Auseinandersetzung mit verschiedenen anderen Ansätzen nachvollziehen zu können)
  • Lehrbuch Politische Ökonomie, Dietz-Verlag, 1954 http://www.politische-oekonomie.org/Lehrbuch/index.htm (Allgemein verständliche Darlegung der politischen Ökonomie des Kapitalismus und des Sozialismus. Man sollte auf die Ausgabe von 1954 zurückgreifen, spätere sind in manchen Punkten problematisch.)
  • Autorenkollektiv: Heute Europa, morgen die Welt. https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/heute-europa-morgen-die-welt.html (Ein Überblick über die Geschichte des deutschen Imperialismus von 1871 bis in die Gegenwart.)
5. Faschismus und Antifaschismus
  • Rajani Palme Dutt, Faschismus und soziale Revolution, 1934. (Eine der besten Analysen zum Klassencharakter des Faschismus. Palme Dutt war Funktionär der Kommunistischen Internationale und bedeutender Faschismustheoretiker. Er arbeitet sehr gut die historische Entstehung des Faschismus, sein Wesen und die Verantwortung der Sozialdemokratie und anderen bürgerlichen Kräfte für seinen Aufstieg heraus. Viele seiner Erkenntnisse gerieten nach dem VII. Weltkongress der Komintern in Vergessenheit. Die englische Version des Buches „Fascism and Social Revolution“ ist auch in einer neuen Auflage erhältlich.)
  • Clara Zetkin 1923: Der Kampf gegen den Faschismus, online: https://www.marxists.org/deutsch/archiv/zetkin/1923/06/faschism.htm (Dieser Text stellt einen der frühesten Texte der kommunistischen Bewegung zur Auseinandersetzung mit dem Faschismus dar und ist auch heute noch aktuell).
  • Georgi Dimitroff, Arbeiterklasse gegen Faschismus. Bericht an den VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale 1935. Link: http://www.mlwerke.de/gd/gd_001.htm (Dimitroffs Bericht, in dem er den Faschismus als „offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ bestimmt, gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Beiträgen zur marxistischen Faschismusanalyse. Leider wurde sie später auch zum Ausgangspunkt einiger schwerwiegender revisionistischer Abweichungen in der kommunistischen Weltbewegung.)
  • Ernst Thälmann: Zu unserer Strategie und Taktik im Kampf gegen den Faschismus, in: Ernst Thälmann: Zur Machtfrage, Reden, Artikel und Briefe 1920-1935, Dietz-Verlag, 1983, S. 383-398. (Sehr spannender Artikel zur Einschätzung des Faschismus und der Rolle der Sozialdemokratie am Ende der Weimarer Republik.)
6. Proletarischer Internationalismus
  • Karl Marx, Inauguraladresse der Internationalen Arbeiter-Assoziation (1864). (Das Gründungsdokument der Ersten Internationale, in dem Marx die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der „Proletarier aller Länder“ gegen die internationale Herrschaft der Bourgeoisie begründet.)
  • Programm der Kommunistischen Internationale (1928). (Die Erste Internationale wurde 1864 in London gegründet, wurde aber bald von den inneren Widersprüchen zwischen der anarchistischen Strömung um Bakunin und den Kommunisten um Marx und Engels geschwächt und gespalten. 1889 wurde daher die Zweite Internationale gegründet, ein Zusammenschluss der mittlerweile starken und in den Massen verankerten revolutionären sozialdemokratischen Parteien. Als diese 1914 mehrheitlich auf den imperialistischen Kriegskurs der Bourgeoisie einschwenkten begann sich die kommunistische Strömung neu zu sammeln. Nach der siegreichen Oktoberrevolution wurde auf Initiative der Bolschewiki 1919 in Moskau die Dritte, die Kommunistische Internationale gegründet. Der wichtigste Grundsatz ihres Programms war der proletarische Internationalismus.)
  • Josef Stalin 1913: Marxismus und nationale Frage, online: https://www.marxists.org/deutsch/referenz/stalin/1913/natfrage/index.htm (Stalin war Nationalitätenbeauftragter der Bolschewiki, dieser Text stellt seine theoretische Auffassung zur nationalen Frage und einen Klassikertext dazu dar.)
7. Proletarische Frauenbewegung
  • Clara Zetkin, Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage der Gegenwart, Berlin 1889
  • Clara Zetkin, Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands, 3. Auflage, Frankfurt a.M. 1984. (Clara Zetkin war Mitgründerin der KPD, kommunistische Reichstagsabgeordnete in der Weimarer Republik und gehörte in Deutschland mit Blick auf die Frauen- und Geschlechterfrage zu den wichtigsten marxistischen Theoretikerinnen.)
  • August Bebel: Die Frau und der Sozialismus, Berlin/DDR, 1973, online: http://www.mlwerke.de/beb/beaa/beaa_000.htm (auch dieses Buch von August Bebel zählt zu den Klassikern der proletarischen Frauenbewegung)
8. Die Kommunistische Partei

Die Notwendigkeit einer Kommunistischen Partei und deren grundlegende Ziele und Organisationsprinzipien wurden von Marx und Engels bereits im Kommunistischen Manifest begründet. Lenin hat diese Grundsätze für die Epoche des Imperialismus zur Theorie der „Partei neuen Typs“ weiterentwickelt. Die wichtigsten Werke zu dieser Frage sind

  • W.I. Lenin, Was tun? (1902), in: LW Band 5, S. 355-549.
  • W.I. Lenin, Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück (1904), LW Band 6, S. 195-448.

Kurz zusammengefasst und in ihren historischen Kontext eingebettet werden diese Werke im Kurzen Lehrgang der KPdSU:

  • ZK der KPdSU (B), Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki). Kurzer Lehrgang, 1938. Daraus Kapitel II.2. und II.4. (In diesem Buch, das in den 30ern entstanden ist, wird die Sicht der Bolschewiki auf ihre eigene Geschichte dargestellt und auch grundsätzliche Aspekte der Organisationsfrage behandelt)
9. Sozialismus und Kommunismus
  • KKE: Thesen zum Sozialismus. Link zu den Thesen auf Deutsch: http://anstoss-archiv.dkp-berlin.info/publikationen/k2_2011.pdf (Die Kommunistische Partei Griechenlands hat zu ihrem 18. Parteitag 2009 umfassende Thesen zum Sozialismus verabschiedet. Das Dokument ist eine viel gelesene und kollektiv entstandene wissenschaftliche Analyse über den Sozialismus allgemein, aber auch sowjetischen Sozialismus und das Entstehen der konterrevolutionären Kräfte, die ihn schließlich von innen zerstört und 1989/90 endgültig zerschlagen haben.)
  • Roger Keeran/Thomas Kenny, Socialism Betrayed. Behind the Collapse of the Soviet Union, New York 2010. (Eine sehr gute Analyse über die inneren Widersprüche im sowjetischen Sozialismus, die schließlich die materielle Basis für eine Gesellschaftsschicht hervorgebracht haben, deren Interessen antisozialistisch waren und die schließlich die Konterrevolution herbeigeführt haben. Leider bisher nur auf Englisch zu haben und nicht unbedingt geeignet als Einsteigerlektüre.)
  • Szymanski, Albert 1979: Is the Red Flag Flying? The political economy of the Soviet Union today, Zed Press, London (Szymanski war ein marxistischer Soziologe aus den USA, der ursprünglich aus der „Neuen Linken“ stammte, aber durch die Befassung mit der Sowjetunion sein negatives Bild gegenüber diesem Staat grundlegend revidierte. In seinem Buch weist er detailliert nach, warum die Sowjetunion nach 1956 weder „staatskapitalistisch“, noch „sozialimperialistisch“, noch eine „Bürokratendiktatur“ war, sondern im Kern ein sozialistischer Staat. Einiges darin ist sicherlich diskussions- oder fragwürdig, dennoch handelt es sich um ein wichtiges Buch mit vielen Fakten zur Sowjetunion).
  • offen-siv: Niederlagenanalyse, https://offen-siv.net/Bucher/Niederlage.shtml (Aufsatzsammlung zur Frage, wie es zur Niederlage des Sozialismus kommen konnte.)
10. Revolutionäre Strategie
  • W.I. Lenin, Zwei Taktiken der Sozialdemokratie (1905), LW Band 8, S. 33-170. (Einer der wichtigsten Beiträge Lenins zur kommunistischen Debatte über Strategie und Taktik. Zusammengefasst und in ihren Kontext eingebettet wird die Schrift in Kapitel III.3. des Kurzen Lehrgangs der KPdSU. Im Grunde lässt sich Lenins Beschäftigung mit den Problemen der Strategie und Taktik jedoch nicht an einer einzelnen Schrift festmachen, sie durchzieht sein gesamtes theoretisches und praktisches Lebenswerk.)
  • Programm der Kommunistischen Internationale (1928). (Hier wird die revolutionäre Strategie und Taktik der Komintern, die damals für alle kommunistischen Parteien verbindlich war, dargelegt.)
11. Die revolutionäre Praxis

Lenin schreibt, dass es „ohne revolutionäre Theorie auch keine revolutionäre Bewegung“ geben kann. Die Theorie ist die Grundlage zur Analyse der Welt, die richtige Erkenntnis der Verhältnisse ist die Voraussetzung für die Entwicklung einer revolutionären Strategie und Taktik – auf Grundlage dieser Strategie und Taktik müssen die Kommunisten dann eine wirksame Praxis entwickeln

  • Thanasis Spanidis/Jona Textor, Strategie und Praxis. Zur unmittelbar praktischen Bedeutung der kommunistischen Strategiediskussion. Link: http://news.dkp.suhail.uberspace.de/2016/12/strategie-und-praxis/ (dieser Artikel diskutiert den Zusammenhang zwischen einer falschen strategischen Orientierung und deren Folgen für die Praxis; er ist in den Auseinandersetzungen in der DKP und SDAJ um die richtige Strategie entstanden und sollte dem Vorwurf entgegenwirken, die Strategiediskussion sei praxisfern. Der Artikel zeigt hingegen im Gegenteil, dass die Beantwortung der Strategiefrage enorme Auswirkungen auf die Praxis hat.)
  • PAME 2016: The Functioning and Action of the Trade Unions based on our positions for the reconstruction of the trade union movement, online: http://pamehellas.gr/attachments/article/6355/Book%20of%20PAME.pdf (Die PAME, sinngemäß übersetzt „Kampffront der gesamten Arbeiterklasse”, ist die Front der klassenkämpferischen gewerkschaftlichen Kräfte in Griechenland. In dieser englischsprachigen Broschüre stellt sie ihr Konzept für eine Reorganisierung der Gewerkschaftsbewegung auf klassenkämpferischer und antikapitalistischer Grundlage vor. Sicherlich ist nicht alles davon 1:1 auf die deutschen Verhältnisse übertragbar, doch die grundsätzlichen Überlegungen sind auch für den gewerkschaftlichen Kampf in Deutschland relevant.)
12. Der Kampf gegen Opportunismus und Revisionismus
  • Karl Marx/Friedrich Engels, Manifest der kommunistischen Partei. Kapitel III: Sozialistische und kommunistische Literatur, in: MEW Band 4, S. 60-89. (Marx und Engels grenzen sich im Kommunistischen Manifest klar von einigen konkurrierenden Strömungen ab. Es handelt sich hier um eine der frühesten Auseinandersetzungen mit reformistischen und opportunistischen Sozialismusvorstellungen. Es ist erstaunlich, wie aktuell der Text bis heute ist und wie viele Argumentationsmuster von Linkspartei und Co. man hier wiederfindet.)
  • W.I. Lenin, Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus (1920), in: LW 31, S. 1-105. (Lenins klassische Auseinandersetzung mit dem linken und rechten Opportunismus in der Arbeiterbewegung – auch heute noch sehr lesenswert.)
  • Kurt Gossweiler, Wider den Revisionismus. Aufsätze, Vorträge, Briefe aus sechs Jahrzehnten, 1997. (Der 2017 verstorbene Genosse Kurt Gossweiler gehörte in Deutschland nicht nur zu den fundiertesten Kennern der Geschichte des Faschismus, sondern hat sich auch Jahrzehnte lang mit der Geschichte des Revisionismus und des Untergangs des Sozialismus beschäftigt.)
Historisches
  • Grundriss der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Dietz-Verlag, 1965 (Kurzer und verständlicher Überblick über die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, eingebettet in den gesamten historischen Verlauf.)
  • Streisand, Joachim: Deutsche Geschichte in einem Band, VEB Verlag der Wissenschaften Berlin, 1968. (Historisch-materialistischer Überblick über die deutsche Geschichte von der Urgesellschaft bis in die Gegenwart.)