Bürgerliches und marxistisches Recht

Diskussionsbeitrag von Marla Müller, Rike Groos und Toni Rosci Wir möchten in diesem Beitrag das Verständnis des DZ und unseres Statuts um den Aspekt der Auslegung dieser Normen und Bestimmungen, dem Rechtsverständnis, erweitern. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie Revisionismus in Form eines bürgerlichen Rechtsverständnisses zur Zersetzung der KO beigetragen hat.

Was the Soviet Union „state capitalist“ and „social imperialist“?

Contribution by Thanasis Spanidis - If a force sees itself as a communist party but is unable to distinguish a socialist society from a capitalist one, its scientific basis must be questioned.

Vergangene Aktionen

90 Jahre Mössinger Generalstreik

Bericht aus Mössingen - Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die Kommunistische Partei Deutschlands rief daraufhin reichsweit zum „politischen Massenstreik“ auf. Die Arbeiter des schwäbischen Dorfs Mössingen folgten dem Aufruf: Sie organisierten am 31. Januar einen Streik, an dem ca. 800 Menschen teilnahmen.

[Tadamun] ist Solidarität

Am 15. Mai 2022 gingen in Deutschland tausende Menschen auf die Straßen, um der bis heute andauernden palästinensischen Nakba, der Vertreibung und ethnischen Säuberung durch den israelischen Staat zu gedenken. Für einen Genossen der KO hatte die Teilnahme an dieser Demonstration jetzt juristische Konsequenzen. Am Ende kam die Staatsanwaltschaft mit ihrer Beschuldigung nicht durch, unser Genosse wurde freigesprochen.

Mit neuer Stärke aus dem LLL-Wochenende

Am vergangenen Wochenende haben wir der im Januar 1919 ermordeten Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, sowie unseres Vordenkers Lenin, der zu Zeiten einer gewaltsamen Entfesselung der zwischenimperialistischen Widersprüche den Internationalismus hochhielt und wie Luxemburg und Liebknecht den Burgfrieden ablehnte, in Berlin gedacht und die Notwendigkeit der Kommunistischen Partei angesichts von Krieg und Krise in den Vordergrund gestellt.

Gedenken an Friedrich Engels unter aggressivem Polizeiaufgebot

Auch dieses Jahr fand in Wuppertal, der Heimatstadt von Friedrich Engels, eine Demonstration anlässlich dessen Todestags statt. Der langjährige Weggefährte von Karl Marx, Vorkämpfer der kommunistischen Arbeiterbewegung und Mitbegründer des Wissenschaftlichen Sozialismus starb am 5. August 1895 im Londoner Exil. Das Gedenken in diesem Jahr stand im Zeichen des Krieges in der Ukraine – und polizeilicher Repression.

Aufruf: Kommt zum Thälmann-Gedenken in Berlin

Die Kommunistische Organisation ruft zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung zum 78. Jahrestag der Ermordung von Ernst Thälmann auf. Während bürgerliche Kräfte erneut versuchen, jede...

Aktionen zum Tag der Nakba 2022

Zum Tag der Nakba solidarisierten wir uns in vielen deutschen Städten mit dem palästinensischen Widerstand gegen die anhaltende Unterdrückung, Besatzung und Vertreibung.

Imperialism In the Twenty First Century– Globalization, Super-Exploitation, and Capitalism’s Final Crisis von John Smith

Eine Rezension von Magnus Thiems Der Imperialismus im 21. Jahrhundert, das ist ein vielschichtiges, komplexes System. John Smith versucht sich mit seinem Werk Imperialism in the Twenty-First Century – Globalization, Super-Exploitation, and Capitalism’s Final Crisis an einigen Betrachtungen dieses weltumspannenden Systems. Wer sich für die grundlegenden ökonomische Prozesse interessiert und sich dabei nicht an verschachtelten englischen Sätzen stört, dem sei John Smiths Buch herzlich empfohlen.

Der Revisionismus in unseren Reihen

In Kürze findet der außerordentliche Kongress der Kommunistischen Organisation statt. Zur Vorbereitung darauf wollen wir hier etwas ausführlicher auf den Charakter der Auseinandersetzung in der KO eingehen. Sie hat ihren Ursprung in einer inhaltlichen Auseinanderentwicklung der KO in der Imperialismusfrage, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine. Wichtige Leitungsmitglieder der KO haben eine Abkehr vom bisherigen Standpunkt der KO in der Imperialismusfrage vollzogen und sukzessive und in unterschiedlichem Ausmaß einen revisionistischen Standpunkt eingenommen.

Zur „multipolaren Weltordnung“

In unserer Diskussion wird meist darauf abgehoben, dass das Streben Russlands (und Chinas?) der Aggressivität des imperialistischen Hegemon (USA) und seiner Verbündeten (EU, UK und einige andere) entgegen stehe, ihm gewissermaßen Paroli biete, damit dessen Aggressivität begrenze und somit schließlich (auch) der internationalen Arbeiterklasse zugutekäme. Ist das so? Sollten sich die Kommunisten hinter China und Russland stellen? Ist die Forderung nach einer „multipolaren Weltordnung“ fortschrittlich? Und zugespitzt formuliert: sind die Außenpolitiken Russlands und Chinas fortschrittlich?

Zur dialektischen Analyse des Imperialismus

Meine These ist, dass sich die KO keine Rechenschaft über die Form des Ergebnisses des Klärungsprozesses abgelegt hat und daher mit einer falschen Erwartungshaltung an diesen herangegangen ist. Sie besteht darin, allein durch die wissenschaftliche Analyse eine allgemeingültige Handlunsganweisung erarbeiten zu können, anhand derer sich Revolutionäre von Opportunisten scheiden ließen.

Imperialism In the Twenty First Century– Globalization, Super-Exploitation, and Capitalism’s Final Crisis von John Smith

Eine Rezension von Magnus Thiems Der Imperialismus im 21. Jahrhundert, das ist ein vielschichtiges, komplexes System. John Smith versucht sich mit seinem Werk Imperialism in the Twenty-First Century – Globalization, Super-Exploitation, and Capitalism’s Final Crisis an einigen Betrachtungen dieses weltumspannenden Systems. Wer sich für die grundlegenden ökonomische Prozesse interessiert und sich dabei nicht an verschachtelten englischen Sätzen stört, dem sei John Smiths Buch herzlich empfohlen.